Must Do’s Nusa Lembongan

Nusa Lembongan – Ein vermülltes Paradies

Nusa Lembongan (5 Nächte)
Anreise von Bali nach Nusa Lembongan

Natürlich wollten wir nichts dem Zufall überlassen und ich habe schon von Deutschland aus recherchiert, wie wir die Anreise von Bali nach Nusa Lembongan am bequemsten gestalten können. Ich bin dabei auf eine Seite gestoßen, die unfassbar toll ist. Auf Auslandssemester kann man ganz einfach und bequem ein Speedboot buchen. Die Überfahrt kostet hin und zurück 28€/Person und ein Shuttleservice vom Hotel auf Bali und zum Hotel auf Nusa Lembongan ist (für einige Orte auf Bali) INKLUSIVE!!! So auch von Ubud. Wir wurden also pünktlich in Ubud abgeholt, haben auf dem Weg noch einige weitere Überfahrer eingesammelt und sind dann ca. 2 Stunden zum Hafen in Sanur gefahren.

Auch am Hafen war alles super organisiert. Die Koffer wurden am Strand gestapelt und von den Betreibern in Menschenketten auf die Boote gebracht. Danach durften die Fahrgäste rauf und los ging eine ziemlich wellige Fahrt. Ich musste eine Reisetablette einwerfen, da mir richtig schlecht wurde, mein Freund hat sich gefeiert 😀 so unterschiedlich sind die Mägen. Auf dem Weg sind uns leider schon die ersten Müllteppiche auf dem Wasser aufgefallen. Kaum zu glauben und unendlich traurig.

Angekommen im Hafen von Nusa Lembongan wurden wir wieder eingepackt auf ein kleinen Transporter und zu unserer Villa gefahren.

Ich kann Auslandssemester wirklich wärmstens empfehlen. Sie bieten auch weitere Speedbootfahrten zu den Gili Inseln, Nusa Penida und Lombok an. Der Service hat wunderbar geklappt und wir mussten uns am Anreisetag um Nichts kümmern. Top!!

Nusa Lembongan – unser erster Eindruck

Auf Nusa Lembongan angekommen, war unser erster Eindruck zunächst etwas getrübt. So richtig ist dieses Gefühl auch nicht über die nächsten Tage verschwunden.

Die Insel ist sehr viel untouristischer, was zunächst auch für uns verlockend klang. Jedoch sind die Straßen teilweise sehr schlecht, die Vermüllung merkt man hier sehr stark und die Menschen sind etwas anders als auf Bali direkt. Sie sind nicht wesentlich unfreundlicher, aber es herrschte ein anderer Vibe. Die Armut war hier deutlicher zu spüren und ganz geheuer war es uns nicht, nachts allein mit dem Roller durch den Wald zu fahren.

Das Wetter ist richtig sommerlich (fast zu heiß, wenn ihr mich fragt). Auch wenn die Insel nicht weit von Bali entfernt ist, herrscht hier ein sehr trockenes und heißes Klima. Jeden Tag über 30° und kein einziger Regenschauer zum Abkühlen.

Wenn ihr allerdings denkt, das klingt nach perfektem Wetter für einen traumhaften Strandurlaub, liegt ihr falsch. Nusa Lembongan ist, zumindest im März/April, nichts für Strandurlaub. Es ist unmöglich ins Wasser zu gehen, da vormittags tonnenweise Müll angespült wird. Am Strand ist auch so viel Müll, dass wir uns nicht richtig wohlgefühlt haben.

Auch aus diesem Grund sind wir eine Nacht kürzer geblieben, als geplant und haben lieber noch einige Tage in Ubud verbracht. Dennoch haben wir auch einige tolle Erlebnisse auf Nusa Lembongan gehabt. Hier kommen Unsere Must Do’s 🙂

Surfstunde

Nusa Lembongan ist bekannt für seine Wellen, die sowohl für Profis, als auch uns Anfänger geeignet waren. Wir haben bei Newbro Surfing eine Beginner Stunde gebucht für ca. 29€/Person. Nach ein paar Trockenübungen ging es dann endlich mit dem Boot raus zu den Wellen.

Der Surflehrer hat sich unheimlich viel Zeit genommen und ist individuell auf uns eingegangen. Wir hatten eine Privatstunde (ich weiß nicht, ob das immer so ist oder nur so war, weil es Nebensaison war).

Fazit: Die Surfstunde ist es auf jeden Fall wert. Ihr fahrt etwas weiter raus, wo der Müll nicht so konzentriert ist und habt einige spaßige Stunden. Kleiner Hinweis: ich bin besonders an den Schultern und Rücken nicht die Trainierteste und es war schon nach kurzer Zeit zu anstrengend für mich, immer wieder rauszupaddeln 😀 Mein Freund hatte da keine Probleme und hat die gesamten 2 Stunden auf dem Wasser in vollen Zügen genossen.

Absolutes TOP MUST DO: Schnorcheln mit Mantas

Zu meinem Geburtstag wollte ich etwas Besonderes machen. So haben wir uns entschieden mit Mantarochen Schnorcheln zu gehen. Bei den vielen Tauchschulen auf Nusa Lembongan haben wir etwas recherchiert und wollten unbedingt eine private Schnorcheltour machen. Wir waren bereit ein paar Taler mehr auszugeben und nicht mit 30 Leuten ein Boot zu teilen und dann massenweise an Schnorchelspots abgeladen zu werden.

Private Schnorcheltour Manta Bay

Lasst euch sagen, das war die beste Entscheidung!! Es war einer der schönsten Tage meines Lebens und hat so viel Spaß gemacht.

Wir haben uns für die Legend Diving School entschieden. Absolute Empfehlung an dieser Stelle.

Da ich eine private Schnorcheltour nicht direkt auf der Homepage finden konnte, habe ich eine Email geschrieben und prompt eine Antwort bekommen. Die Tour ging insgesamt über 4 Stunden und sollte 2-3 Schnorchelspots beinhalten, die wir uns selbst aussuchen durften. Wir haben das Paket inklusive Manta Bay und Schnorchelguide gebucht, um das Beste aus diesem Abenteuer rauszuholen. Der Preis lag bei ca. 120€ für zwei Personen inklusive Getränke, Mittagessen, Obst, Schnorchelausrüstung und Guide. Unschlagbar und jeden Cent wert!!

Private Schnorcheltour Nusa Lembongan

Die Schnorchelspots waren allesamt toll und haben eine recht bunte Vielfalt an Fischen geboten. Das Highlight war aber natürlich Manta Bay vor Nusa Penida. Als wir dort ankamen, war schon eine ganze Traube von anderen Booten da und hat die Scharr zu Wasser gelassen 😀 Unser Steuermann sagte sofort, dass wir Glück hatten und sich mehrere Mantas im Bay aufhalten. Wir sind also sofort ins Wasser gehüpft und haben eine tolle Zeit mit den neugierigen Mantas verbracht.

Schnorcheln Manta Bay Nusa Lembongan

Auch hier waren wir jedoch erschrocken, wie viel Plastikmüll uns entgegen kam und hatten Sorge um die tollen Tiere, da sie ihre Mäuler weit öffnen um zu fressen. Es ist einfach eine Schande, was wir unserer Erde antun.

Unser Guide hat uns super mit Getränken und Essen versorgt und uns viele Tipps zum Schnorcheln gegeben. Ein rundum toller Geburtstag 🙂

Fazit: Eine private Schnorcheltour auf Nusa Lembongan ist ein absolutes Muss. Unbedingt den Extrapreis für den Guide und Manta Bay zahlen. Es lohnt sich.

Sonnenuntergänge auf Nusa Lembongan

Wir haben die tollsten Sonnenuntergänge auf Nusa Lembongan erlebt und folgende Spots waren dafür am schönsten:

Mushroom Bay

Kaum eine Menschenseele war an diesem schönen Bay und wir haben den tollen Sonnenuntergang am Strand genießen können.

The Deck und drumherum

Traumhaft schön ist auch der Sonnenuntergang vom Café The Deck. Von hier aus und auch von allen Cafés und Restaurants drumherum könnt ihr einen tollen Sonnenuntergang und dabei ein schönes Abendessen genießen.

Leider Überbewertet: Sunset Bar

Wir sind zur Sunset Bar gefahren, da sie tolle Bewertungen hatte und der Sonnenuntergang wunderschön sein sollte. Auf den ersten Blick sah es super schön aus. Die Bar war jedoch komplett voll und die Bedienung sehr unfreundlich und vielleicht sogar etwas arrogant. Da wir dem Ganzen trotzdem eine Chance geben wollten, haben wir uns zunächst hingesetzt und die Aussicht war auch sehr schön. Nur die laute Musik und die vielen Menschen waren nicht wirklich unsers. Als wir nach 15 Minuten weder Karten noch Getränke bekommen haben, sind wir wieder abgefahren zum Mushroom Bay und hatten erneut einen tollen Sonnenuntergang und grandioses Dinner.

Blaue Lagune und Yellow Bridge Nusa Ceningan

Um die Inseln Nusa Lembongan und Nusa Ceningan, die durch die bekannte gelbe Brücke verbunden sind, zu erkunden, haben wir uns auf unsere Roller geschwungen (die auf dieser Insel übrigens doppelt so teuer waren, wie in Ubud) und sind um beide Inseln gefahren. Die Straßen sind teilweise echt gut und teilweise kaum befahrbar, weshalb ich empfehle auf den asphaltierten Straßen zu bleiben. Die Natur ist wirklich wunderschön und Nusa Lembongan kann mit einem einzigartigen Mangrovenwald aufwarten. Allerdings hat uns bei unserer Fahrt auch etwas die Realität wieder eingeholt, als wir an Bergen und Bergen von Müll vorbeigefahren sind. Teilweise wurde er trotz giftiger Dämpfe einfach verbrannt.

Auf dem Weg nach Nusa Ceningan sind wir and der gelben Brücke angekommen und natürlich auch rübergefahren. Es ist ganz niedlich, aber für mich kein Highlight 😀 Schaut gern auf meinem Instagram mal in den Nusa Lembongan Stories für ein Video. 😉

Die Blaue Lagune auf Nusa Ceningan ist auch in aller Munde und auf allen Must Do Listen zu finden. Sie ist tatsächlich ganz schön, jedoch auch war es hier wieder sehr voll und alle kamen für das perfekte Foto. Als wir ein paar Straßen weitergefahren sind und einfach einen Weg zu den Klippen runtergeklettert sind, haben wir einen viel schöneren Blick auf das blaue Wasser haben können und das ganz ohne andere Menschen.

Ohana’s Beachclub

Da es tagsüber sehr heiß ist und zum Erkunden der Insel nicht sehr angenehm, haben wir die Tage meistens bei uns in der Villa am Pool oder im Ohana’s verbracht. Es ist ein richtig schicker Beachclub, der leckeres Essen und erfrischende Getränke serviert. Auch wenn man hier auf Liegen direkt am Strand liegt, sind wir kein einziges Mal ins Wasser gegangen. Wie schon beschrieben, wurden täglich Tonnen an Müll angespült und wer will schon in Müll schwimmen?! Zum Abkühlen dienten der Pool und die Dusche im Beachclub.

Mein Fazit

Nusa Lembongan ist definitiv einen Trip wert. Verbringt dort jedoch am besten nicht länger als 3 Tage. Macht eine private Schnorcheltour, genießt einen Tag im Ohana’s und schaut euch die wunderschönen Sonnenuntergänge vom Mushroom Bay aus an.

Must Do’s Ubud

7 Must Do’s Kefalonia

Eine der schönsten Inseln Griechenlands

Kefalonia hat mein Herz schon in der ersten Sekunde gewonnen, als ich gelandet bin. Und dieses Gefühl habe ich noch heute, wenn ich auf die wunderschönen 5 Tage zurückblicke.

  1. Auto mieten
  2. Schönste Strände
  3. Melissani Höhle
  4. Zakynthos Tagesausflug
  5. Boot mieten
  6. Argostoli
  7. Tolle Restaurants
Mietet euch ein Auto

Ich kann es nur immer und immer wieder wiederholen 😀 mietet euch unbedingt ein Auto. Ihr könnt diese wunderschöne Insel am besten erkunden, wenn ihr euch frei bewegen könnt.

Das Auto gemietet habe ich über billiger-mietwagen und war vollends zufrieden. Die Insel ist noch nicht so touristisch, weshalb auch die Autovermietungen noch sehr entspannt sind und nicht versuchen, einen abzuzocken mit zusätzlichen Versicherungen oder versteckten Kosten. Wir haben bei der Miete darauf geachtet, dass wir eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung und einen rundum Schutz (Glas und Reifen) haben. Für die ganzen 5 Tage haben wir am Ende 150€ bezahlt. Ich finde, das ist ein unschlagbarer Preis für vollständige Freiheit. Als wir am Schalter ankamen, wurde uns das Auto von einem sehr freundlichen Herren übergeben und er hat uns beim Einladen unserer Koffer geholfen. Auch beim zurückbringen des Wagens, hat alles genau 2 Minuten gedauert und war problemlos. Meine vollste Empfehlung. 🙂

Die schönsten Strände auf Kefalonia

In den 4 Tagen, die wir auf Kefalonia verbracht haben, haben wir einige Strände kennen und lieben gelernt. Unsere Favoriten waren:

  • Antisamos
  • Kato Lagadi Beach
  • Myrthos
Antisamos

Ein wunderschöner Kieselstrand mit Sonnenliegen und Bewirtung. Ihr habt dort auch ein Restaurant und Toiletten sowie Duschen zur Verfügung. Das Wasser ist kristallklar und sauber. Wie an fast allen Stränden auf Kefalonia läuft es sich sehr schlecht ohne Wasserschuhe. Ich empfehle euch, diese immer in eurem Strandgepäck dabei zu haben. So könnt ihr die Zeit an den Stränden am meisten genießen. Der Vorteil an den Kieselstränden ist dafür das super klare Wasser und die Handtücher bleiben frei von Sand 🙂

Esst unbedingt einen leckeren und wirklich bezahlbaren Griechischen Salat und gönnt euch ein eiskalten Bier. Einfach herrlich.

Kato Lagadi Beach

Dieser Strand ist gar nicht so leicht zu finden und bietet weder Liegen, noch Toiletten oder Duschen. Er ist ganz und gar natürlich. Der Vorteil ist, dass sich hier fast nur Einheimische aufhalten und ihr einige ruhige Stunden genießen könnt. Der Strand liegt auf halber Strecke zwischen Poros und Skala. Wenn ihr ihn googelt oder bei maps.me eingebt, führt euch das Navi zu der Stelle, ab der ihr hinabsteigen müsst. Am besten nehmt ihr eure Sachen in einem Rucksack mit, da der Abstieg nicht ganz leicht ist und ihr öfter beide Hände benötigt. Am Ende erwartet euch aber ein traumhafter Ausblick und ein entspannter Strand mit tollem Wasser.

Myrthos

Auf jeder To Do liste über Kefalonia werdet ihr auch den Myrthos Beach finden. Auch dieser ist ein Kieselstrand und ihr braucht wieder eure Wasserschuhe. Bevor ihr die Straße runter zum Strand fahrt, macht einen kurzen Stopp und genießt die Aussicht von oben. Es ist wirklich ein absoluter Traum und man sollte es einige Zeit auf sich wirken lassen.

Im Vergleich zu Antisamos ist der Strand recht voll und grundsätzlich wäre es mir zu touristisch, da er sich jedoch weit erstreckt und nur im Mittelteil Liegen und Restaurant vorhanden sind, kann man sich ganz am Rand in Ruhe sonnen. Nur seit gewarnt, es gibt nur einen winzigen Schattenplatz in einer kleinen Höhle ganz links vom Strand. Diesen müsst ihr euch natürlich teilen und wirklich bequem liegen kann man dort auch nicht.

Melissani Höhle

Ein wunderschönes Erlebnis hatten wir in der Melissani Höhle. Ich denke wir hatten insbesondere deshalb Glück, da wir die einzigen dort waren und nicht wie andere zu 100 in mehreren Booten durch die Höhle geschoben wurden.

Dieses Glück hatten wir wohl deshalb, da wir ganz knapp vor Schließung der Höhlen um 18 Uhr dort waren. Also kann ich euch nur raten, es uns gleichzutun und wirklich erst kurz vor Schließung dorthin zu gehen. Dann könnt ihr die Höhle in vollen Zügen und ganz für euch allein genießen.

Der Eintritt kostet 7€ für Erwachsene und es lohnt sich in meinen Augen wirklich nur dann, wenn man nicht zu den Stoßzeiten dort ist, wo man im Minutentakt und zusammengepfercht auf einem kleinen Boot die Schönheit der Höhle nicht genießen kann.

Zakynthos – Tagesausflug

Eines unserer größten Highlight war der Tagesausflug auf die Nachbarinsel Zakynthos. Hingefahren sind wir ursprünglich, um einen der tollsten Buckeltest-Momente zu erleben (das gestrandete Schiff zu sehen) und abgefahren sind wir mit so viel mehr. Es war einfach ein toller Tag.

Überfahrt nach Kefalonia – Zakynthos

Die Überfahrt konnten wir ganz einfach mit einer Autofähre buchen und waren somit auch auf Zakynthos mobil. Die Fahrt dauert ca. 1h und kostet 32€. Die Fähre fährt täglich um 7:45 Uhr von Pesada (Kefalonia) ab und startet um 19:15 Uhr in Zakynthos für die Rückfahrt. Perfekte Zeiten für einen Tagesausflug und alles super organisiert. Zahlen kann man in den verschieden Verkaufsshops, die ihr auf der Seite von Ionion P. Lines nachsehen könnt und auch die Abfahrtzeiten und Häfen findet.

Wir haben die Überfahrt sehr genossen und sind aufs Deck gegangen, um die Aussicht nicht zu verpassen. Einfach wunderbar.

Unser Bucketlist-Moment: Schiffswrack in der Schmugglerbucht

Einfach nur wow!! Ich kann es anders nicht beschreiben. Die Natur, die Bucht, das blaue Wasser und natürlich das Schiffswrack und man kann sich gar nicht sattsehen an der unfassbar traumhaften Aussicht. Ich kann es nicht anders beschreiben. Man kann in dem Moment gar nicht fassen, dass man 200 Meter hoch auf einer Klippe steht und einen der schönsten Ausblicke seines Lebens hat.

Wenn ihr mit dem Auto an dem Aussichtspunkt ankommt, könnt ihr den Parkplatz gar nicht verfehlen. Es wird hier sehr touristisch und auch in der Nebensaison sehr voll. Parkt euer Auto, nehmt euch etwas zu trinken und einen Sonnenschutz mit und los gehts. Man wandert einen kleinen Pfad entlang und kann bereits zu Anfang immer mal wieder einen Blick erhaschen. Voller Vorfreude tut sich dann plötzlich vor einem die Sicht auf die Bucht auf und danach kann man seine Augen nicht mehr davon lassen. Seid aber bitte vorsichtig. Es ist sehr steinig und die Gefahr abzurutschen sehr hoch. manche sind gefährlich nah an den Rand der Klippen gegangen, nur um ein tolles Foto zu bekommen. Setzt euch lieber hin oder bleibt ein Stück entfernt, um in Sicherheit zu sein. Es lohnt sich nicht, sich für ein perfektes Instagram Bild zu gefährden.

Auch wenn man sich den Ort mit sehr vielen Menschen teilen muss und wirklich viele nur für das Foto dort sind, nehmt euch einen Moment und genießt es einfach. So eine Aussicht werdet ihr wohl selten nochmal erleben.

Plakaki Beach – Der schönste Strand der Welt (wenn man mich fragt)

Den Tag ausklingen lassen, wollten wir an einem Strand und haben angefangen etwas zu recherchieren. Unter „schönste Strände Zakynthos“ haben wir einige gefunden und sind auch jeweils dorthin gefahren. Wirklich gefallen hat uns dann aber leider keiner. Schon fast hoffnungslos, einen schönen Strand zu finden, bin ich noch etwas intensiver in meine Suche eingestiegen und habe am Ende einen „Strand“ (es war eher eine natürliche Badestelle) gefunden, die zunächst nicht so leicht zu finden war, aber bis heute der schönste Ort ist, an dem ich je baden war.

Es ist kaum zu beschreiben, wie viel unberührte und unfassbare Natur wir dort geboten bekommen haben. Der „Strand“ heißt Plakaki Beach. Aber Achtung, der Abstieg ist recht steil und in der Bucht gibt es weder Möglichkeiten bequem zu liegen, noch Duschen oder sonstige Annehmlichkeiten. Es ist durch und durch eine Badebucht in mitten von Felsschluchten.

Dennoch habe ich noch nie in meinem Leben so traumhaft klares Wasser gesehen und das Baden war einfach ein Genuss. Für Abenteuerlustige ein absolutes MUSS.

Nach dem stundenlangen Plantschen, haben wir uns wieder aufgemacht zu unserer Fähre und sind zurück nach Kefalonia gefahren. Es ging ein toller und erlebnisreicher Tag auf Zakynthos zu Ende.

Ein Tag auf dem Wasser

Auch ein ultimatives Must Do auf Kefalonia ist es, sich ein kleines gelbes Boot zu mieten und den ganzen Tag auf dem Wasser zu entspannen. Das Tolle: man braucht keinen Bootsführerschein. Da ich einen habe, war es dennoch ein kleiner Vorteil für uns, da wir sehr schnell mit dem Bötchen zurechtkamen. Am Hafen von Agia Efimia gibt es die kleinen Yellow Boats zu mieten. Wir haben ein etwas größeres gewählt und ca. 100€ für einen ganzen Tag (7 h) gezahlt. Ich sage euch, es war jeden Cent wert.

Wir haben uns zunächst alle 14 Strände, die man befahren durfte angesehen und am Ende entschieden, welchen wir für den Tag wählen. Es war eine vergleichbar kleine Bucht, die wir erneut ganz für uns allein hatten. Wir sind geschwommen, haben uns entspannt und die Sonne in voll Zügen aufgesaugt. Auf der Rückfahrt haben wir dann noch einen kleinen Anschnitt entdeckt, den wir besonders schön fanden und haben einen erneuten Stop eingelegt.

Alles in Allem ein wunderbarer Tagesausflug, der sich absolut lohnt.

Argostoli – Kefalonias Hauptstadt

Nicht fehlen sollte ein Ausflug nach Argostoli. Eine gemütliche Stadt, die zum Bummeln und Eis essen einlädt. Hier muss man sich aber auf einige Touristen mehr gefasst machen. In der Hochsaison vielleicht keine so gemütliche Alternative. Aber wir haben den Tag in den kleinen Gassen der Stadt genießen können.

Ein paar tolle Restaurants

Enastron, Trapezaki – Mousata

Taverna Agrapidos – Poros

Dinner mit Ausblick

The Mermaid – Hafen von Sami

Mittagessen am Hafen

Alle 3 sind sehr gemütlich, servieren traditionelle Küche und haben tolles Personal.

Fazit

Kefalonia ist bisher die schönste Insel in Griechenland, die ich besucht habe. Sie ist noch nicht all zu touristisch und die Menschen freuen sich über Besuch und sind äußerst gastfreundlich. Das Wasser ist kristallklar und die Natur wunderschön. Solange die Insel noch nicht völlig überlaufen ist, rate ich euch zu einem Trip und bitte lasst mich wissen, wie ihr es fandet.

6 Must Do’s Ubud – Bali

Natürlich dürfen unsere Must Do’s Bali nicht fehlen und da Ubud unser Favorit war, starte ich heute mit unseren Must Do’s Ubud:

Ubud (5 Nächte)

Goa Rang Reng Wasserfall

Wohl schon lange kein Geheimtipp mehr, aber dennoch absolut einen Ausflug wert: der Goa Rang Reng Wasserfall.

Wir sind mit unseren Rollern dorthin gefahren (etwa 15 Minuten Fahrt von Ubud Center) und konnten diese auf einem Parkplatz vor Ort abstellen. Am Eingang mussten wir einen kleinen Obolus für den Parkeintritt zahlen.

Als wir zum Wasserfall runter gelaufen sind, was keine große Anstrengung bedeutete, sind wir zunächst an einigen Einheimischen vorbeigekommen, die uns sofort eine private Tour verkaufen wollten. Wir waren erst einmal skeptisch und haben den kleinen Fußmarsch allein weitergesetzt.

Unten am Wasserfall angekommen, waren bereits einige Touristen und haben angestanden, um in den Wasserfall hineinzuklettern und von einem der Einheimischen darin fotografiert zu werden (natürlich gegen Entgelt). Der Wasserfall ist atemberaubend, jedoch hatten wir das Gefühl, dass die meisten eher für das perfekte Instagram Bild gekommen sind (wogegen absolut nichts spricht) und weniger um die Natur zu genießen.

Da wir gelesen haben, dass man durch das Flussbett wandernd zu einem weiteren, einsamen Wasserfall kommen würde, waren wir entsprechend enttäuscht, als das von dem Wasserfall aus nicht ging. Zumindest sah es recht unsicher aus. Also sind wir unverrichteter Dinge wieder gegangen.

Auf dem Weg zurück kamen wir wieder an den Einheimischen vorbei, die uns weiterhin eine „unvergessliche“, private Tour angeboten haben und diesmal habe ich mich getraut zu fragen, was sie denn dafür haben möchten. Wir haben vorher gelesen, dass man hier ziemlich übers Ohr gehauen werden kann. Am Ende war es eine der schönsten Touren, die wir gemacht haben und als Gegenleistung hat unser Guide nur eine Spende gewollt. Das bedeutet, man konnte selbst bestimmen, was man bereit ist für seine Führung zu bezahlen.

Ich finde das Konzept toll, da man Ende wahrscheinlich sogar mehr zahlt, als er verlangt hätte, jedoch fühlen sich alle Parteien wohl damit.

Wir sind eine ganze Weile mitten durch den Dschungel in einem Flussbett gewandert. Bringt unbedingt Wasserschuhe mit. Da wir immer abenteuerlustig sind, haben wir sie stets im Gepäck und hatten damit wirklich einen großen Vorteil.

Ohne einen Guide kann man nicht zu diesen wunderschönen Wasserfällen kommen, die etwas versteckt liegen und die Guides wechseln sich so ab, dass man dort immer allein ist.

Man konnte unter dem Wasserfall baden, auf einer Schaukel schaukeln und der Guide hat tolle Fotos und Videos gemacht. Er wusste genau, was zu tun war ;). Das wünscht sich jeder Blogger nicht wahr?!

Fazit: Der Goa Rang Reng Wasserfall ist schön, aber sogar in der Nebensaison viel besucht und es sitzt immer jemand im Wasserfall für ein Foto. Deshalb lohnt es sich unbedingt mit einem der Guides die geführte Tour zu machen und die einzigartige Natur zu erleben.

Monkey Forest

Immer ganz oben auf jeder Must Do Ubud Liste steht der Monkey Forest und ich sage euch: er ist einen Besuch zu 100% wert.

Finden tut ihr den Monkey Forest ganz einfach, indem ihr den Schildern folgt, die rund um Ubud bereits beginnen. Ihr könnt ihn quasi nicht verpassen.

Für einen sagenhaft günstigen Eintritt von ca. 2,50€ pro Person hat man Zutritt zu dem Wunderschönen Wald, der nicht nur zutrauliche Affen beherbergt, sondern auch traumhafte Natur zu bieten hat. Man kann sich hier so lange aufhalten, wie man möchte und alles erkunden.

Die Äffchen laufen einem auf den Wegen entgegen, klettern teilweise an einem hoch und spielen vergnügt miteinander.

Fazit: Auch wenn es selbst in der Nebensaison recht gut besucht ist, lohnt sich ein Besuch des Monkey Forest und ihr werdet einen wunderschönen Tag mit Affen in einer unvergleichlichen Natur erleben. Ein nicht überbewertetes Must Do Ubud Bali.

Campuhan Ridge Walk Ubud

Wenn ihr in Ubud seid, solltet ihr unbedingt einen Vormittag für eine kleine Wanderung über den Campuhan Ridge Walk Ubud einplanen. Auch diese findet ihr auf den meisten Must Do Ubud Listen und ich kann es ebenfalls sehr empfehlen.

Man kann die Wanderung von zwei Seiten beginnen, was bedeutet, dass man ihn hin- und zurücklaufen muss, wenn man mit Rollern dort ist. Leider mussten wir die Wanderung auf halber Strecke abbrechen und umkehren, da eine große Regenfront auf uns zurollte.

Es erwarten euch eine wunderschöne Aussicht in die Schlucht von Ubud und auch einige wunderliche Zeitgenossen, haben wir auf dem Weg getroffen.

Fazit: In der Nebensaison absolut zu empfehlen, da ihr den Weg die meiste Zeit für euch allein habt und die Sonne nicht zu stark ist. Wenn ihr in der Hauptsaison einen Besucht wagen wollt, nehmt euch viel Sonnencreme mit, da der Weg vollkommen unbeschattet ist und erwartet einen Spaziergang unter Menschen 😉

Tegalalang Reisterrassen Ubud

Welches Mädchen hat nicht schon mindestens einmal davon geträumt auf einer Bali Swing über den Reisterrassen zu schaukeln?! Genau, ich nämlich auch 😀

Es führte also kein Weg daran vorbei zu den schönen Reisterrassen von Bali Tegalalang zu fahren und sich mit eigenen Augen anzusehen, worüber es so einen enormen Hype gibt. Ist es nur das Foto? Oder kann man die Bali Swing auch tatsächlich genießen?

Aus Ubud werden sicher viele Touren zu den Tegalalang Reisterrassen angeboten. Da wir aber unsere Roller hatten, haben wir uns selbst auf den Weg dahin gemacht. Wir haben insgesamt zwei Anläufe gebraucht, denn beim ersten Mal hat uns ein so starker Regenguss getroffen, dass wir Unterschlupf suchen mussten bis der Regen aufhört.

Wir haben ein so wunderschönes Restaurant Tebasari Resto gefunden, dass es sogar Glück war, dass wir Halt machen mussten. Hier haben wir in einer kleinen Bambuskugel dem Regen zugeschaut und Kaffee und Kuchen genossen.

Natürlich hörte es nicht auf zu Regnen und wir standen nach einer bereits 1-stündigen Rollerfahrt vor der Entscheidung dennoch zu den Reisterrassen zu fahren (die nur noch 15 Minuten entfernt waren) oder umzukehren. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, dass wir wieder nach Ubud zurückkommen werden und ich wollte allen Unannehmlichkeiten zum Trotz zu den Reisterrassen.

Lasst euch eins gesagt sein: bei Regen sind die Reisterrassen nicht „genießbar“. Die Swings sind außer Betrieb und die Mücken saugen einem die letzten Tropfen Blut aus dem Körper.

Also Rücktour angetreten und die wahrscheinlich verrückteste und wildeste Fahrt unseres Lebens erlebt. Es regnete weiter in Strömen, die Straßen waren geflutet und man fuhr in kniehohem Wasser über Straßen, die nicht mehr als solche erkennbar waren. Was für ein Horror denkt der eine, was für ein Abenteuer dachten wir uns. Irgendwann bleibt einem nur noch lachen und die crazy Fahrt genießen.

Neuer Tag, neues Glück. Zurück in Ubud standen nun die Reisterrassen ganz oben auf der Liste. Jetzt hat sich uns ein ganz anderes Bild geboten. Die Straßen waren voll, Parkplätze knapp und ein Mann kassierte von uns Geld für das Parken unserer Roller auf der Straße. Busladungen Touristen wurden angeschleppt und jetzt dachten wir, wir sind in der Hölle angekommen 😀 Spaß beiseite. Es war wirklich sehr voll und teilweise ein Gedrängel, aber dennoch wirklich schön und etwas Besonderes.

Die Bali Swing: Endlich, mein kleiner Mädchentraum sollte wahr werden. Da an den oberen Swings die Schlangen sehr lang waren und ich nicht der Mensch bin, der gern Zeit mit Anstehen verbringt, habe ich mich für eine Swing weiter unten entschieden. Ich musste nicht anstehen und man hat sich reichlich Zeit für mich genommen. Ich habe es wirklich genießen können und hatte eine Menge Spaß.

Fazit: Auch wenn die Tegalalang Reisterrassen traumhaft schön sind, würde ich einen Besuch wohl nur in der Nebensaison mit dem besten Gewissen empfehlen können. Die Bali Swing ist es absolut wert und natürlich darf das obligatorische Foto nicht fehlen. In der Nebensaison sind die Reisterrassen und die Bali Swing ein absolutes Must Do.

Kecak Feuertanz

Der Kecak Feuertanz wird jeden Dienstag um 19:30 Uhr im Taman Sari Temple Ubud aufgeführt. Es gibt etliche weitere Vorführorte, die jeweils unterschiedlich schön sein sollen. Vor Ort angekommen, kauft man von den Männern, die sich bereits vor dem Tempel tummeln, für etwa 5€ pro Person Karten für den berühmten Kecak Feuertanz.

Die Aufführung dauert etwa 2 Stunden. Wir sind nach der Show mit gemischten Gefühlen zur Villa gefahren. Einerseits war es wirklich interessant, den Feuertanz zu erleben, andererseits war es auch teilweise verstörend. Die Charaktere sehen super aus, die Kostüme sind der Knaller. Aber es geht in dem Stück insbesondere darum Geister zu rufen und sich in eine Art Trance zu bringen. Die Männer haben teilweise geschrien und eigenartige Atemtechniken angewandt.

Fazit: Kurz und knapp, keine Empfehlung von mir, insbesondere wenn ihr mit Kindern auf Bali seid, da es recht gruselig für sie sein kann. Musikalisch bietet das Stück nichts, was wir Europäer als melodisch und schön empfinden und das sehr spirituelle daran kann auch eher ulkig sein.

Kann man machen, muss man aber nicht 😉

Lieblingsthema: Essen 🙂

Vorab muss ich eins sagen. Ich habe noch nie so gut gegessen, wie auf Bali. Ich hätte es selbst nicht für möglich gehalten, als Berlin-City Girl ;), aber es ist wahr. Nirgendwo gab es schöneres Ambiente, Gastfreundlichkeit und besseres Essen als hier. Folgende Restaurants waren so toll, dass ich sie euch gern empfehlen möchte:

Kepitu

Das Kepitu ist sowohl Hotel, als auch Restaurant und wurde mittel in den Dschungel Ubud’s gebaut. Verschiedene Pools, Statuen und der Blick in die Natur schaffen eine unfassbar schöne Atmosphäre. Wir waren zum Mittagessen hier und hatten das Restaurant komplett für uns allein. Das Essen war köstlich, die Mitarbeiter wieder einmal unfassbar Gastfreundlich und die Atmosphäre gemütlich. Sicher auch zum Abendessen eine Top Adresse.

Nach dem Essen wurden wir noch zu einem Wasserfall geführt, den man nur von diesem Hotel sieht. Leider hatten wir keine Badesachen dabei, sonst wären wir den ganzen Tag dort geblieben und hätten den Infinity Pool genossen.

Balinese Home Cooking

Wer es gemütlich und einheimisch mag, wird im Balinese Home Cooking voll auf seine Kosten kommen. Für einen ganz schmalen Taler gibt es hier feinste Balinesische Küche von einer Familie gekocht, die das Restaurant schon viele Generationen leitet. Es gibt nicht viele Tische, weshalb eine Reservierung von Vorteil ist. Einfach toll!

Sacred Rice

Das Sacred Rice ist mit Abstand mein heimlicher Favorit. Auch hier empfiehlt es sich einen Tisch zu reservieren, am besten einen, der zu den kleinen Reisfeldern gerichtet ist. Man sitzt also nebeneinander (was wir ohnehin viel lieber tun) und schaut auf den wunderschönen eignen Garten des Restaurants. Alle Gerichte werden mit frischen Zutaten aus dem Garten zubereitet und schön drapiert. Die ganze Atmosphäre war so unglaublich gemütlich, dass ich eine Gänsehaut hatte. Wenn ihr in Ubud seid, genießt hier einen romantischen Abend zu zweit.

Batubara

Ubud bietet so viele unterschiedliche und internationale Restaurants, da ist es schwer sich zu entscheiden. Einen Abend wir große Lust, ein gutes Steak zu essen und ich bin bei der Recherche auf Batubara – ein Argentinisches Steak Haus – gestoßen. Wir haben einen Tisch reserviert und sind auf unseren Roller hingedüst. Ich glaube wirklich, ich habe noch nie so ein gutes Steak gegessen. Wer gern Fleisch isst und eine außergewöhnliche Auswahl liebt, ist hier genau richtig. Preislich liegt es über dem Bali Durchschnitt, aber immer noch weit unter Dem, was man in Deutschland für ein gutes Steak ausgeben muss.

Indus

last but not Least würde ich das Indus empfehlen. Am besten tagsüber, denn es ist zur Schlucht gerichtet (vom Campuhan Ridge Walk sieht man es) und bietet eine tolle Aussicht. Wir waren am Abend da und haben auch das sehr genossen. Es war Salsa Abend und die Leute haben getanzt und Spaß gehabt. Wir haben bei einem leckeren Dinner den Geräuschen des Dschungels und der Spanischen Musik gelauscht. Ein gelungener Abend.

Watercress Ubud

Gönnt euch nach eurem Besuch des Monkey Forest oder einfach bei einem kleinen Shopping Trip durch das Zentrum von Ubud, ein lecker belegtes Sauerteigbrot und einen frisch gepressten Saft im Watercress Ubud. Das Essen wird liebevoll angerichtet und schmeckt wunderbar.

Fazit Ubud

Ubud hat uns von allen Orten auf Bali am besten gefallen. Wir hätten allein hier 2 Wochen verbringen können. Das Meer haben wir keine Sekunde vermisst und das bunte Treiben hat es uns richtig angetan. Essen sowie Sehenswürdigkeiten und Shopping waren günstig und immer von bester Qualität. Ein absolutes MUSS auf eurer Reise nach Bali.

Bali für First-Timers

Völlig überbewertet oder ein Traumreiseziel?!

Unser erstes (und sicher nicht letztes) Mal auf Bali

22. März 2019 – 6. April 2019
Um die Eingangsfrage direkt zu beantworten: Bali ist ein absolutes Traumreiseziel!!!! In diesem Beitrag habe ich euch alle wissenswerten Infos für die Planung einer Reise nach Bali zusammengestellt, um dann im nächsten Beitrag unsere detaillierte Reiseroute und alle Aktivitäten unter die Lupe zu nehmen.

Aber warum eigentlich Bali?

Ganz einfach, weil Bali als Asien-Einstieg wirklich hervorragend geeignet ist. Mein Freund war Asien-Neuling und wir haben uns gefragt, welches Ziel da in Frage kommt. Auf eine Empfehlung von guten Freunden hin haben wir uns für Bali begeistern lassen.  Seid ihr also auch Asien-Neulinge, ist Bali euer perfekter Einstieg. 

Beste Reisezeit

Hier scheiden sich, wie immer 😉 die Geister. Wir sind im März/April dort gewesenen und es war die absolut beste Entscheidung. Viele raten eher im Sommer nach Bali zu reisen, da das Wetter trockener und wärmer ist. Auch die meisten Internetseiten (ich nutze meist Urlaubsguru) empfehlen Mai bis Oktober.

Aber ganz ehrlich: wer nicht vorhat nur am Pool zu liegen und zu schwitzen, kann sich ruhig am Rande der Regenzeit nach Bali trauen. 

Das Meerwasser war schön warm und die spontanen Regengüsse eine willkommene Abkühlung bei der schwülen Hitze. Es herrscht nämlich tropisches Klima das ganze Jahr über.

Außerdem sind die Straßen mit insgesamt über 4 Mio. Einwohnern auch ohne Touristen voll genug, weshalb sich die Nebensaison wunderbar eignet, einige Sehenswürdigkeiten auch mal nur für sich zu haben. Zudem erkunde ich viel lieber bei leichter Bewölkung oder bedecktem Himmel, als in der sengenden Hitze zu schmelzen oder wie seht ihr das?! 😉

Meine Empfehlung: März/April!!! 

Welcher Ort auf Bali ist der passende für mich?

Mit diesem Thema habe ich unendliche Stunden zugebracht und Blogposts sowie YouTube Videos über Wochen angeschaut und verglichen. Es gibt hier keine richtige oder falsche Antwort. Es kommt ganz darauf an, welche Art von Urlaub euch glücklich macht. Es empfiehlt sich aber insgesamt nicht nur an einem Ort zu bleiben, sondern die Unterkünfte auch zu wechseln.

Nachdem ich nun meine Recherche begonnen habe, musste ich nämlich feststellen, dass Bali ungeahnt groß und vielfältig ist. Ich habe angefangen die wichtigsten Orte zu clustern und dann per Ausschlussverfahren vorzugehen.

Zunächst habe ich Bali grob aufgeteilt: (bitte seht es mir nach, dass ich nicht alle Orte berücksichtigt habe und stilistisch vorgegangen bin)

Welche kamen für uns nicht in Frage:

Denpasar
Die Hauptstadt der Insel beherbergt den Flughafen und ist definitiv nur für die Durchreise zu empfehlen.

Kuta
Bekannt als die Party-Szene und kam für uns nicht eine Sekunde in Betracht. Wenn ihr nur zum Party machen nach Bali gekommen seid, seid ihr dort richtig, aber dafür auf meinem Blog wohl eher falsch 🙂

Canggu & Seminyak
Wollen wir bei der nächsten Balireise definitiv erkunden. Leider hat uns hier einfach die Zeit gefehlt. Es soll sehr viele tolle Angebote an Essen und Shops geben und ein buntes Treiben. Die Sonnenuntergänge sollen ebenfalls unschlagbar sein.

„Der Norden“, „Der Osten“ und „Der Westen“
Haben einen ziemlich langen Anfahrtsweg und kamen für unseren ersten Urlaub nach Bali zunächst nicht in Frage. Das wird bei der nächsten Balireise sicher anders. Sie sollen etwas authentischer sein, da sie unberührt und nicht so touristisch sind. Entsprechend ist das Angebot an Restaurants aber eingeschränkt.

Zusätzlich haben wir einige Nachbarinseln in Betracht gezogen:

Nusa Penida
Haben wir bei einem Schnorchelausflug leider nur vom Wasser aus gesehen. Die Ausblicke sollen traumhaft sein. Beim nächsten Mal steht es ganz oben auf der Liste.

Gili Inseln
Wir haben Gili Air auf unserer Rundreise mit eingeplant, haben uns dann jedoch spontan dagegen entschieden. Warum lest ihr in meinem nächsten Beitrag.

Alles zu den Orten, für die wir uns am Ende entschieden haben, könnt ihr in meinem nächsten Blogbeitrag lesen. Das war unsere Reiseroute:

  1. Ubud 3 Nächte 
  2. Nusa Lembongan 5 Nächte 
  3. Ubud 2 Nächte 
  4. Uluwatu 3 Nächte 
Visum und Einreise

Nach Bali ist die Einreise denkbar einfach. Im Voraus müsst ihr euch um nichts kümmern und bekommt vor Ort einfach einen weiteren schicken Stempel ins Passheftchen, womit ihr visumfrei 30 Tage im Land bleiben könnt. Wollt ihr länger bleiben, müsst ihr ein Visum vorab oder „on Arrival“ beantragen.

Anreise

Wer kein Fan von Langstreckenflügen ist (ich gehöre prinzipiell zu den Nicht-Fans), wird auf der Reise nach Bali sicher etwas leiden. Wie das immer so in der Economy einer Billig Airline ist: eng, kein Service und kein Entertainment. 

Wir sind direkt von Berlin nach Singapur geflogen mit der Billig Airline von Singapore Airlines –> Scoot. Die Airline hat solide Flugzeuge und gute Triebwerke (wenn man mit Männern reist, weiß man sowas 😂) aber ist davon abgesehen absolut nicht zu empfehlen, wenn man bereit ist ein paar Groschen mehr auszugeben. Vollständig ohne Service und kein Entertainment. Natürlich haben wir das vorab recherchiert und gut vorgesorgt. Einige Netflix Serien, Podcasts und Musik haben uns die 12,5 Stunden!!!! gut vertrieben. Dafür haben wir für den Flug nur die Hälfte (700€ pP inklusive Gepäck und Sitzen in der zweiten Reihe) gezahlt. Unschlagbar, wie ich finde. Danach noch mit einem kleineren Flieger nach Bali und mit Jetlag und überwältigt von dem feuchten Klima endlich angekommen.

Unterkünfte

Mein Lieblingsthema 🙂 Ich liebe (fast) nichts mehr, als Unterkünfte zu finden. Meine Suche begann (und endete) für unsere gesamte Balireise auf booking.com

Hier ein kleiner Einblick, wie ich unsere Unterkünfte stets buche. Natürlich ist das keine 100%-Zufriedenheitsgaratie und auch wir hatten teilweise Pech, dazu unten etwas mehr. Den Filter, den ich stets zunächst einstelle, ist der Bewertungsfilter. Es klingt hart, aber eine Bewertung unter 9.0 kommt erst in Betracht, wenn diese mein Portemonnaie sprengen würde. Ich schaue dann erst einmal, was es so gibt und was man für eine Nacht ca. zahlt. Nachdem ich mir einen ersten Überblick verschafft habe, konnte ich schnell feststellen, dass es sehr günstig ist, auf Bali eine kleine Villa mit Garten und oft privatem Pool zu mieten. Bei der Wärme und vor allem Luftfeuchtigkeit auf Bali ist auch eine Klimaanlage unumgänglich!! Vertraut mir. Es trocknet kein einziger Bikini, wenn nicht gerade die Sonne scheint. 

Also weitere Filter eingestellt: privater Pool und Klimaanlage. 

Ich erstelle dann immer eine Liste (sehr praktisch auf Booking.com) und füge dort alle meine Favoriten hinein. Eine Kleinigkeit, die mir dann beim finalen aussortieren aufgefallen ist, war der jeweilige Außenbereich. Denn viele Unterkünfte haben trotz Außenbereich keine wirkliche Chillout Area und maximal zwei Sonnenliegen. Abends schön draußen sitzen bei Bierchen und Kartenspiel wäre dann nicht möglich. Achtet darauf, denn wir haben es sehr genossen abends noch draußen zu sitzen.

Mehr brauchte es eigentlich nicht. Die Auswahl war weiterhin groß und unglaublich traumhaft. Kaum zu glauben, was man für ca. 80-90€/Nacht bereits sein Heim nennen darf. Unsere Wahl haben wir am Ende nach den Bewertungen getroffen. Wichtiger für uns war die Ruhe, als die Nähe zum Zentrum. Denn wir sind immer mobil. Das muss dann jeder für sich entscheiden.

Unsere Wahl fiel dann auf folgende Unterkünfte: 

Ubud

Willkommen geheißen auf Bali wurden wir in der traumhaften und idyllischen Villa Ulun Mertha . Wir wurden am Flughafen direkt abgeholt und das für einen sehr fairen Preis.

Wir sind in einer unglaublichen Wohlfühloase angekommen und haben jede Sekunde hier genossen. Die Einrichtung war wunderschön, man konnte auf der Terrasse auf einem großen Bett entspannen und abends den Geräuschen der Tiere lauschen.

Die Villa liegt recht weit hinten in einem Wohngebiet und man muss entweder von der Straße ein ganzes Stück laufen oder mit dem Roller fahren.

An meinem Geburtstag habe ich dann noch völlig überraschend einen wunderschönen Blumenstrauß und eine persönliche Karte bekommen. So viel Gastfreundlichkeit ist man gar nicht gewöhnt und es hat mich sehr gerührt.

Und da wir uns so in Ubud verliebt haben, mussten wir natürlich wiederkommen und haben uns für die noch schönere Villa Rumah Dadong entschieden. Wir haben ein Upgrade bekommen und die Gastgeber waren auch hier unendlich freundlich. Sie haben uns Roller direkt vor die Villa gestellt und waren immer zur Stelle, wenn wir etwas benötigt haben.

Und ich kann mit allerbestem Gewissen sagen, es hätte uns nicht besser treffen können. Wenn diese beiden Unterkünfte noch verfügbar sind, lohnt es sich nicht weiter zu schauen 😉 

Die Gastgeber waren jeweils die wunderbarsten, die wir je getroffen haben. Es fehlte uns an Nichts. Das Frühstück wurde immer frisch zubereitet und am Pool in unserer kleinen Idylle serviert. So wünscht man sich jeden Tag anzufangen. 

Grüßt bitte Wayan und Erna von uns 😉 

Uluwatu

Da wir recht spontan umdisponiert haben und kurzfristig die Villa Michiko gebucht haben, hatten wir eine unglaubliche 3 Schlafzimmer, 3 Badezimmer RIESENVILLA für uns Zwei. Es war super sauber, ruhig und natürlich gigantisch groß. Für Familien oder Urlaube mit Freunden ein absoluter Traum.

Es gab eine Haushälterin, die sich in einem Raum außerhalb der Villa aufgehalten hat. Wir waren nicht sicher, ob sie dort gelebt hat und das war hier und da etwas neu für uns. Dennoch hat sie uns alle Wünsche von den Lippen abgelesen und alles super sauber gehalten.

Nusa Lembongan

Da wir von der Unterkunft (Villa Damai) auf Balis Nachbarinsel Nusa Lembongan am meisten erwartet haben, wurden wir am Ende leider auch am meisten enttäuscht. Ich verlinke sie deshalb nicht. Solltet ihr sie doch suchen und finden, lest gern meine leider kritische, aber ehrliche Bewertung dazu. Normalerweise verfasse ich fast ausschließlich positive Rezensionen, hier musste ich jedoch eine Ausnahme machen. Die Aussicht und die Lage waren der absolute Knaller. Der Rest bei näherem Hinsehen aber leider Banane.

Fortbewegung

Nummer eins Fortbewegungsmittel auf Bali ist und bleibt der Roller. Um sich Roller zu mieten, braucht man auf Bali wohl offiziell einen internationalen Führerschein. Aber ganz ehrlich: wir haben Kinder und ich meine wirklich Kinder auf Rollern fahren sehen. Kontrollen haben wir gar nicht erlebt und scheinen recht selten zu sein. Haltet euch dennoch an die Verkehrsregeln 😉 Wir haben uns dieses Abenteuer nicht nehmen lassen und uns gleich am ersten Abend zwei Roller gemietet. Hier gibt es richtige Shops oder auch Hinterhöfe von lokalen Familien, die ihre Roller vermieten. Wir haben uns für das Zweite entschieden und sind gut damit gefahren, in zweierlei Hinsicht 😀 Guckt euch die Roller vorher immer genau an und überprüft, ob sie gut bremsen und nichts locker ist. Die Preise variieren leicht, liegen allerdings meist zwischen 4€/Tag in Ubud und wiederum 8€/Tag auf der Nachbarinsel Nusa Lembongan. Aber wie bei fast Allem auf Bali gilt: handeln, handeln, handeln. Wichtig zu wissen: es herrscht Linksverkehr. Für ungefähr 5 Sekunden ist das eigenartig und dann hat man sich schon daran gewöhnt. Einfach mit dem Strom schwimmen. Wichtig ist auch immer die Ruhe zu bewahren und keine plötzlichen Bewegungen zu machen, wie Bremsen oder Stehenbleiben.

Helm auf und los geht die wilde Fahrt! 🙂

Um euch nicht zu verfahren und auch die entlegensten Sehenswürdigkeiten und Orte zu finden, empfehle ich euch wärmstens die App maps.me. Es ist eine Offline Karte, die ihr vorher runterladen könnt und die auch wirklich fast alle Orte inklusive Restaurants und co. gespeichert hat und euch den Weg weist. Sie ist sehr akkuzährend, weshalb ich euch empfehle immer eine Powerbank dabei zu haben. So sind weiterhin Fotos und Videos mit dem Handy garantiert.

Fazit: Wir können euch beide, mein Freund als routinierter Fahrer und ich als mutige Anfängerin, nur wärmstens ans Herz legen, euch Roller zu mieten. Die Freiheit, die ihr dadurch habt und die Flexibilität ist unbezahlbar und ihr könnt wohin ihr wollt, wann immer ihr wollt fahren.

Reise schon gebucht? Dann könnt ihr bald in meinem nächsten Blog lesen, was ihr unbedingt machen solltet und wie ihr eure Zeit auf Bali in vollen Zügen genießen werdet.

Bis zum nächsten Mal
Eure Maria

Wer bin ich und wie reise ich gerne

10 Dinge, die du über mich wissen solltest

1. Wer bin ich?

Ich bin Maria und arbeite etwas mehr als 😉 Vollzeit in der Personalabteilung. Bedeutet: Reisen ist für mich (noch) ein Hobby und ist bislang zu 100% selbst finanziert. Mit dem Reisen angefangen habe ich nach dem Abi, als ich für 2 Jahre als Au Pair in die USA gegangen bin. Ich habe andere Kulturen und Orte schätzen und lieben gelernt sowie mein Zuhause und meine Familie in Berlin. Eine richtige Leidenschaft hat sich jedoch erst in den letzten 2-3 Jahren herauskristallisiert.

2 . Warum ich diesen Blog gestartet habe?

Viele gehen ins Reisebüro oder zu einer Pauschalreiseagentur und lassen sich ihre Traumreise zusammenbasteln. Ich liebe nicht nur die Reise und das Abenteuer an sich, ich habe meine Leidenschaft im Planen meiner Reisen gefunden. Oft bin ich durch stundenlange Recherche auf die absoluten Must-Do’s aufmerksam geworden, die mich am Ende enttäuscht haben (oder auch total vom Hocker gerissen haben) und manchmal habe ich die absoluten Geheimtipps durch Zufall oder einen netten Plausch mit Einheimischen entdeckt. Ich möchte meine Reisepläne und Erfahrungen mit anderen Teilen, weil es zu schade wäre, wenn sie nur in meiner Erinnerung verblassen.

3. Wie ich reise

Einer der wichtigsten Punkte und deshalb auch unterteilt in verschiedene Themen. Ganz allgemein kann ich sagen: ich reise IMMER individuell. Ich stelle alles selbst zusammen und recherchiere die besten Deals und Routen. Dass man von einigen Agenturen profitieren kann, was gute Deals angeht, bezweifle ich kein bisschen und solange man dort einzelne Angebote zu Hotels und co. findet, bin ich absolut dafür. Pakete und Pauschalangebote sind nur absolut nicht meins und wenn Du gern Pauschalreisen mit viel Liegen am Pool und All-inclusive am meisten genießt, ist mein Blog wahrscheinlich nichts für Dich. Aber wer weiß, vielleicht kann ich Dich ja inspirieren 🙂

4. Das Budget

Heiß geliebtes und meist gehasstes Thema: Geld 😉

Wie bereits erwähnt, sind meine Reisen bislang vollständig selbst finanziert. Ich schaue deshalb immer auf das Budget. Ich setze mir selten vorab ein fixes Budget (dazu werde ich in Sachen Planung auch gern einen Post verfassen), aber ich schaue immer, dass ich das Bestmögliche für mein Geld bekomme. Ich bin bereit an manchen mehr Geld auszugeben und an anderen Dingen zu sparen. Je nach Art der Reise ist mal die Unterkunft wichtiger und kann somit teurer sein und mal möchte ich mehr Budget für Unternehmungen übrig haben, wenn es auf eine Abenteuerreise geht. Mit einem Rucksack und Schild in der Hand am Straßenrand werdet ihr mich wohl nie finden, denn ich achte zwar auf das Budget, bin aber kein Low-Post-Backpacker 🙂

5. Reiseziele

Grundsätzlich bin ich offen für alles, AUßER… haha so beginnt es doch immer. Für mich am allerwichtigsten ist: Sicherheit! Ich muss mich in einem Land frei bewegen können und mich dabei sicher fühlen. Passieren kann immer etwas, auch wenn man im Tante Emma Laden auf einer Banane ausrutscht. Aber es geht um Sicherheit im Land. Wenn ich mich außerhalb eines abgesperrten Bereiches nur mit Eskorte oder im Konvoi bewegen kann, werde ich dieses Land nicht bereisen. Viele sehen das ganz anders und lieben genau dieses Abenteuer. Für mich ist wichtig, dass ich mir einen fahrbaren Untersatz mieten kann, um das Land auf eigene Faust zu erkunden.

6. Fortbewegung

Da kommen wir auch bereits zum nächsten wichtigen Thema für mich: wie bewege ich mich an einem Reiseziel fort. Nun das kommt natürlich auf die Gegebenheiten an. Reden wir von einem 2-3 Tage Städtetrip, reichen oft die Füße und ggfs. öffentliche Transportmittel. Alles, was länger als das ist, erfordert für mich einen fahrbaren Untersatz, zumindest für einen Tag (meistens Mietwagen oder Roller). Ich halte es kaum länger als 2 Tage in der gleichen Stadt aus, ohne auch mal nach Außerhalb zu fahren. Was wäre Athen ohne seine wunderschöne Küste oder die griechischen Inseln, wenn man nicht mindestens einmal komplett drumrum gefahren ist? Wie kann man Bali authentisch bereisen, wenn man nur auf geführten Touren den gleichen Weg hin, wieder zurück fährt ohne auch einmal von der Route abzukommen und sich in kleinen untouristischen Orten wiederzufinden?

7. Unterkünfte

Bei Unterkünften sind meine Grundprinzipien Privatsphäre und Sauberkeit. Ich liebe Apartments oder Bungalows, in denen man sich wie Zuhause fühlen, unabhängig von Restaurants auch mal was kochen und sich unbeobachtet fühlen kann. Je nachdem, was mein Reiseziel so hergibt, ist ein Airbnb oder eine Pension absolut perfekt. In Südost-Asien gönne ich mir fast immer eine kleine oder auch mal große Villa, um absolute Privatsphäre zu genießen. Ich fühle mich in ganz „einfachen“ Apartments sowie in absoluten Traumvillen pudelwohl solange meine zwei oben genannten Prinzipien erfüllt sind. Ganz grundsätzlich bin ich kein Fan von Hotels, weil sie meistens meinen Wunsch nach Privatsphäre nicht genügend erfüllen, aber auch hier wurde ich schon eines Besseren belehrt. Ich recherchiere zu Unterkünften oft stundenlang, lese alle Bewertungen auf unterschiedlichen Kanälen und wurde trotz dessen schon das eine oder andere Mal enttäuscht oder total positiv überrascht.

8. Reisezeit

Ganz einfach beantwortet: das ganze Jahr über, aber immer außerhalb der Hauptsaison für das jeweilige Reiseziel. Damit spart man Budget und muss sich die schönsten Orte nicht mit hunderten Menschen teilen. Hast du also Kinder oder reist mit Familie, könnten einige meiner Ergebnisse nicht für dich zutreffen, da es in der Hauptreisezeit ganz anders aussehen könnte. Wenn ich mal Familie haben sollte, schreibe ich natürlich unendlich gern über tolle und individuelle Urlaube mit Familie 🙂

9. Unternehmungen

Ich bin jung und abenteuerlustig und dementsprechend muss mein Reiseziel gewählt sein. Ich kann auch mal einen Tag am Pool liegen, aber meine Hummeln im Hintern treiben mich raus zu neuen Abenteuern. Ich liebe liebe liebe die Natur!!! Als geborene Großstädterin weiß ich die Möglichkeiten, die vor allem Berlin zu bieten hat, sehr zu schätzen, kann es aber genauso wenig erwarten aus der Stadt rauszukommen und die Natur zu genießen. Für mich sind deshalb Unternehmungen nicht immer mit bezahlten Touren oder Themenparks verbunden, sondern insbesondere mit Wandern, Wasser und Aussichten.

10. Essen

Last but not least: das Essen. Beim Essen bin ich so anspruchsvoll, wie anspruchslos. Das klingt super oder?? Sagen will ich damit, dass ich super gern lokal esse, aber wenn mir sehr „lokale“ und unangenehme Düfte entgegen strömen, rühre ich das Essen nicht an. Ich komme sehr gut aus mit selbst gemachten Broten für den Strand, genieße aber auch einen leckeren Cocktail in einem mittel-bis hochpreisigen Restaurant. Hier gilt aber auch immer: Preis-Leistung. Ab einem gewissen Punkt steigt nur noch der Preis, nicht aber die Qualität oder der Geschmack. Überteuertes Essen, wie Austern und Trüffel sind nicht so meins, aber borstiges Fleisch aus der Garküche eben auch nicht 🙂 Ich nutze hier die Erfahrung anderer Menschen und lese mich durch die Rezensionen. Am liebsten gemütlich, auch mal schick und authentisch sollte es sein.